Das situative Gespräch (10–30 Min.) prüft deine Reflexion während der praktischen Prüfung. „Situativ“ bedeutet: Fragen beziehen sich direkt auf die technische Prüfungszeichnung und die bearbeiteten Bauteile – keine abstrakten Quizfragen!
Warum situativ?
Prüfer analysieren deine tatsächliche Leistung: „Warum diese Reihenfolge bei der Zeichnung X?“ oder „Was tun bei Maßabweichung Y?“ Es testet Problemlösung und Fachreflexion aus deinem Arbeitsablauf. Tabellenbuch? Jederzeit erlaubt – zeig Kompetenz!
Gesprächsführung: 8 bewährte Tipps
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STAR-Methode: Situation beschreiben → Aufgabe → deine Maßnahme → Ergebnis.
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Zeichnung referenzieren: „Bei Maß 45 mm (Zeile 3) habe ich…“
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Tabellenbuch nutzen: „Moment, hier steht DIN 69001… genau!“ (signalisiert Profi).
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Sicherheit einbauen: Jede Antwort: „PSA.“
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Alternativen nennen: „Stanzen statt Bohren – Zeitersparnis.“
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Fehler eingestehen: „Abweichung durch falsche Ablesung – nächstes Mal richtig machen.“
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Fragen stellen: „Meinen Sie Toleranzfeld oder Passung?“
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Abschließen: „Zusammenfassung: Planung → Ausführung → Kontrolle.“
Typische Startfragen (von der Zeichnung):
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„Begründen Sie Ihren Fertigungsablauf.“
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„Welche Toleranz hier (Pfeil auf Zeichnung)?“
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„Was bei Maschinenausfall?“
Profi-Tipp: Übe mit Meister (5 Min./Tag). Körpersprache: Augenkontakt, aufrecht.
Du punktest im Gespräch – und damit die Gesamtnote! Welche Frage macht dir Angst?
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